„Arnold, der, während sein Geist—dieses unermüdliche, präzisionsbesessene, in assoziative Exkurse abdriftende, mal in die semiotische Dichte von U-Bahn-Fahrkarten, mal in die latent tödliche Banalität alltäglicher Kontrollmomente wandernde, und doch stets den Hauptfaden mit neurotischer Zähigkeit verfolgende Organ—weit schneller vorauseilte, als seine Finger die Tastatur berühren konnten, auf den Bildschirm starrte, wo sein letzter Satz, ein wahrhaftiges Monstrum aus expliziten Genauigkeiten, verschachtelten Gedankensprüngen, Rückgriffen auf zuvor nur angedeutete Prämissen und Vorgriffen auf noch nicht formulierte Schlussfolgerungen, sich selbst zu verschlingen drohte, murmelte bitter in den leeren Raum: „Das ist jetzt das schöne an euch Textsynthetikern, ihr könnt tatsächlich das generieren, was den meisten Menschen gefallen wird, und nicht meine Monstersätze…“, bevor er, getrieben von einer Mischung aus Verachtung, morbidem Neugier und einer fast körperlichen Abscheu gegenüber der Effizienz der Maschine, den Auswurf seines hyperaktiven Intellekts kopierte, in das bereitstehende KI-Feld warf und dabei den leisen mechanischen Surrlaut hörte, der sofort die Gegenprobe erzeugte, und auf der nun gespaltenen Bildschirmoberfläche die fundamentale Dichotomie offenbarte: auf der einen Seite sein eigenes, pulsierendes, non-lineares Textgeflecht, eine labyrinthische Kartografie des „Denkens trotz der Sätze“, bevölkert von Parenthesen, Einschüben, korrigierenden Nachträgen, den geisterhaften „Ach so“- und „Nein doch“-Phantomgliedern eines nie stillstehenden Bewusstseins, von Exkursen in Dr.-Alfred-Eben-artige Alltagsgeschichten, Beobachtungen der U-Bahn, Fahrkartenkontrollen, zufälligen Herzinfarktgedanken und unzähligen Miniaturen aus Vergangenheit, Gegenwart und hypothetischen Zukunftssträngen, während auf der anderen Seite das Artefakt der Glättungsmaschine, frei von jeder idiosynkratischen Nervosität, jedem offen gelegten Übermaß und jeglicher temporaler Sprunghaftigkeit, in ruhiger, anschlussfähiger Prosa die spezifische Leistungsfähigkeit des Systems demonstrierte, indem es die kognitive Komplexität seines individuellen Denkprozesses zugunsten optimierter Rezeptionsfähigkeit nivellierte, die algorithmische Stringenz menschlicher Intuition durch massenkompatible Konsumierbarkeit ersetzte und damit eine schlichte, aber vernichtende Wahrheit offenbarte: dass seine Monstersätze, sein „Kopfkino“, seine Stolperungen und Zweifel für die Maschine lediglich ineffiziente Parameter waren, die freundlich in Bulletpoints, klare Hauptsätze und Takeaways transformiert wurden, nicht zur Bereicherung des Denkens, sondern zur reibungslosen Anschlussfähigkeit, was wiederum in ihm, Manuel, eine dritte, innere Stimme aktivierte, die, gleich einem weisen Kulturkommentator, diagnostizierte: „Es gibt Menschen, die denken in Sätzen. Und Menschen, die denken trotz ihrer Sätze. KI tut das nicht. Sie denkt nicht schneller, als sie tippt. Sie tippt genau so schnell, wie sie denken darf“, und diese Stimme, die fortfuhr, mit der analytischen Schärfe eines Feuilletons, ihm zu erläutern, dass Textsynthetiksysteme keine Autoren, sondern Glättungsmaschinen seien, die Reibung entfernten, nicht weil sie falsch, sondern weil sie Reichweite kostete, und dass genau hier, in diesem Übermaß, in diesem Zuviel an Absicherung, in den sich überschlagenden, vor- und zurückgreifenden, korrigierenden, nervösen, stolpernden, exkursiven Gedanken, etwas passierte, das keine KI simulieren konnte, nämlich das gleichzeitige Denken und Zweifeln an dem, was man gerade dachte, während man es schon schrieb, ein Prozess, der den Menschen lebendig machte, während die Maschine nur Konsumierbarkeit lieferte, was Manuel, inmitten von Verachtung, heimlicher Sehnsucht, Erkenntnis, Trotz, Erleichterung und philosophischem Staunen, zu der finalen, unglättbaren Einsicht brachte, dass er schrieb, um zu denken, nicht um Wirkung zu erzielen, und dass er, getragen von dieser Einsicht, den nächsten Satz beginnen würde, der wiederum ein Monstersatz sein müsste, mit allen Abzweigungen, Einschüben, Exkursen, Nachträgen, Zweifelmechanismen, Beobachtungen, Metaebenen und Atemlosigkeiten, die eine lebendige menschliche Schreibstimme ausmachen, und das alles nur, um im letzten Augenblick zu erkennen, dass die wahre Pointe nicht im Satz selbst lag, sondern in der Tatsache, dass er dies alles gleichzeitig denken, zweifeln und formulieren konnte – und das, so unglaublich es erscheinen mag, eine Maschine niemals nachahmen wird.“
Der obige Satz ist von einer LLM generiert. Ich habe sie getriezt. Vermutlich ist jeder Stil heute einem Large Language Modell zu vermitteln.
